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Konsequent am Bedarf: anwendergerechte Lösungen für die Verladezone

Lange Zeit kannte die Innovation in der Verladezone nur eine Entwicklungsrichtung: mehr Funktionen, mehr Zubehör, kurz: mehr Komplexität. Dabei wurde das eigentliche Ziel einer individuellen, bedarfsgerechten Lösung oftmals aus den Augen verloren.

So decken heute zahlreiche Produkte neben ihren zentralen Aufgaben zugleich auch nahezu alle Eventualitäten ab. Was zunächst gut klingt, geht vielerorts jedoch weit über den wirklichen Bedarf hinaus. Ein klassisches Problem überdesignter Produkte, deren Nutzen nur für eine kleine Anwendergruppe genau richtig ist, hierfür auch absolut gerechtfertigt und ideal, doch für den großen Rest zu aufwendig und dadurch leider auch zu kostenintensiv.

Verladevorgang nur mit gesichertem Fahrzeug

ARNOLD Elektrokeil

Ein Beispiel hierfür ist der Unterlegkeil. Aus der Vorschrift, dass der Lkw während der Verladung gesichert werden muss, entstand die Frage nach einer Lösung, die ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand das Unterlegen des Keiles automatisch prüft. Das besonders starke Interesse an der Einhaltung dieser Vorschrift rührt unter anderem daher, dass die Gefahren, die durch das Fehlen dieser Unfallprävention in Erscheinung treten, verheerend sein können. Denn rutscht oder rollt der Lkw durch den Schub des einfahrenden Staplers zu weit von der Verladestelle weg, findet die Verladebrücke keinen Halt mehr und fällt mitsamt der sich darauf befindenden Ware und im unglücklichsten Fall dem Stapler, der gerade einfahren möchte, hinunter. Da Staplerfahrer leider trotz Vorschrift nicht immer angeschnallt sind, passiert es in diesem Fall nicht selten, dass der Fahrer beim Absturz aus dem Stapler heraus fällt. Um dieses fatale Unglück inklusive seinem wirtschaftlichen Schaden zu vermeiden, wurde die Vorschrift zum Sichern des Lkws während jeder Be- und Entladung eingeführt und auch dessen Einhaltung stark forciert.

Da sich aus dieser Vorgabe ableitet, dass der Anlagenbetreiber Sorge dafür zu tragen hat, dass jeder Verladevorgang nur mit einem gesicherten Fahrzeug stattfinden darf und dies auch vom Verladepersonal zu prüfen ist, entwickelte sich aus dem simplen Keil ein großes Portfolio an Wegrollsicherungen, die diese Kontrollaufgabe automatisch übernehmen.

So gibt es neben den klassischen Unterlegkeilen aus Gummi, diversen Kunststoffen, Stahlblech oder Aluminium, die alle mehr oder weniger robust dem Schub des Lkws standhalten, auch Keile mit integrierter Sensorik. Diese ermöglicht es, dass der Verladevorgang generell erst beginnen kann, sobald der Keil unterliegt, was mittels der Steuerungsverknüpfung des Keils mit Tor oder Rampe gelingt. Diese ‚intelligenten’ Keile haben ferner die Möglichkeit zu erkennen, ob sie im Einsatz sind, aufgeräumt wurden oder nur frei im Hof liegen. Sollte sich der Keil weder im Einsatz befinden noch in seiner Halterung hängen, wird auch hierauf mit einem Signal aufmerksam gemacht. Ebenso kann der Keil die Frage, ob er manipulativer Weise verkehrt herum hingelegt wurde, beantworten und als Alarm nach innen in die Verladehalle melden. Der aktuelle Verladestatus kann zugleich mit einer Ampelanlage innen und außen angezeigt und mit Sirenen ergänzt werden. Eine ganz gewiss durchweg attraktive, zuverlässige und für bestimmte Verladeansprüche gar optimale Lösung, die mittlerweile an zahllosen Verladestellen einen absolut sicheren Verladeprozess gewährleistet.

Die optimierte Lösung

E-Keil und Ampel

Dennoch gibt es in der Realität Verladesituationen die diesen Alleskönner schlichtweg nicht benötigen. So weisen beispielsweise manche Verladeanlagen keinerlei eingebaute Anpassrampe auf oder es müssen die Tore unabhängig vom Verladevorgang geöffnet werden können und schon bereitet all die logische Verknüpfung keinerlei Sinn mehr für den konkreten Einsatzort. Speziell für diese Verladeanlagen, die einfach nur zuverlässig und deutlich sichtbar visualisieren möchten, dass ein Keil unterliegt, wurde nun ein neues, absolut robustes System entwickelt, dass diesen Kernanspruch optimal erfüllt.

Mit zwei großen LED-Signalleuchten in grün und rot, welche direkt im Schaltkasten integriert sind, wird signalisiert, ob der Keil im Einsatz ist. Zusätzliche Ampeln sind bei dieser Lösung zwar weiterhin möglich, doch durch die großen Leuchten nicht mehr nötig. Durch die konsequente Reduktion auf den Kernanspruch dieser Anwendung, nämlich eine deutliche Visualisierung nach innen und einen zuverlässigen, robusten Keil außen, ergänzt Arnold Verladesysteme hiermit seine umfangreiche Palette an Wegrollsicherungen um eine äußerst wirtschaftlich attraktive Lösung und komplettiert damit das Sortiment für kostensensible Großanlagen. Somit stehen nun vom rein mechanisch wirksamen bis hin zum vollautomatischen Keil sämtliche Sicherungsstufen zur Verfügung, so dass individuell die fertige passende Lösung aus dem Arnold-Programm gewählt werden kann.

Funktionale Lösungen, die ebenso robust wie zuverlässig die Aufgaben erfüllen, die der Anwender tatsächlich braucht, bleibt die ständige Herausforderung für ‚echte’ Innovationen in der Verladezone. So arbeitet die Produktentwicklung von Arnold Verladesysteme seit nunmehr 40 Jahren in ständig engem Kontakt mit seinen Kunden, um auch in Zukunft die besten Lösungen für die Praxis zu bieten.

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