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Überladebrücken von ARNOLD:

Die passende Verladetechnik für jede Rampe

Ob Neubau, Sanierung einer bestehenden Grube oder flexible Nachrüstung ohne Stromanschluss – seit über 50 Jahren bieten wir bei ARNOLD maßgeschneiderte Überladebrücken für Ihre Logistik. Entdecken Sie unsere vier Systemwelten im Bereich der Verladebrücken für eine sichere und effiziente Verladung.

Übersicht zu den Arnold Überladebrücken:

LösungEinbau / MontageAntriebHauptmerkmale & Vorteile
AnpassrampeIn Hallengrube integriertElektrohydraulischFreie Maßwahl,Schwerlast & Sanierung
SchwenkbrückeAn der RampenkanteElektrohydraulischPlatzsparend (keine Grube)
Verladebrücke / FederbrückeAn der RampenkanteMechanischAutark (ohne Strom)
VerladeblechMobil / Lose aufliegendManuellOrtsunabhängig

Unsere Lösungen zu Überladebrücken im Detail

1. Elektro-hydraulische Anpassrampen (Vorschubbrücken)

Maßarbeit für Neubau und Sanierungen. Wenn Ihre bestehende Überladebrücke modernisiert werden muss oder Sie im Neubau den Lkw so nah wie möglich ans Gebäude holen möchten und höhere Lasten verladen, ist die Anpassrampe die erste Wahl. Wir fertigen stets exakt nach Ihren Grubenmaßen, um teure Betonarbeiten zu vermeiden.

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2. Hydraulische Schwenkbrücken

Komfortable Verladung ohne Platzverlust in der Halle. Ideal für Gebäude ohne Rampengrube. Die Schwenkbrücke wird außen an der Betonrampe auf einen tragfähigen Stahlwinkel montiert, sodass der Querverkehr auf der Rampe und in der Halle ungehindert fließen kann. Auch als seitenverschiebbare Variante für mehrere Tore verfügbar.

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3. Mechanische Verladebrücken (Federbrücken)

Die zuverlässige, stromunabhängige Lösung. Unsere Federbrücken sind extrem wartungsarm und funktionieren rein mechanisch. Dank der präzisen Federunterstützung lassen sie sich dennoch leicht von Hand bedienen. Perfekt für Ladevorgänge mit moderatem Umschlag und ohne Elektroanschluss.

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4. Mobile Verladebleche & Überfahrbrücken

Maximale Flexibilität an jedem Ort. Wenn keine feste Installation möglich ist oder nur gelegentlich überbrückt werden muss. Unsere leichten Aluminium-Verladebleche sind schnell positioniert und bieten dennoch hohe Tragkräfte für Hubwagen und Stapler. Es gibt sie in zahlreichen spezialisierten Ausführungen, z.B. die Containerbrücke, zum Entladen von am Boden abgestellten Containern.

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Warum ARNOLD der richtige Partner für Ihre Rampe ist

  • Maßarbeit statt Standard: Wir pressen Ihre Anforderungen nicht in ein Raster. Überladebrücken werden individuell für Ihre Einbausituation gefertigt.
  • Sanierungskompetenz: Wir sind Experten darin, alte Anlagen ohne aufwendige Stemmarbeiten gegen moderne, sichere Systeme zu tauschen.
  • Made in Germany: Kurze Wege, persönliche Beratung vor Ort und jahrzehntelange Erfahrung.

FAQ: Überladebrücken

Seit 1972 planen und montieren wir Überladebrücken. Diese FAQ basieren auf den häufigsten Fragen unserer Kunden aus über 50 Jahren Praxiserfahrung in der Verladetechnik.

Welche maximale Neigung darf eine Überladebrücke beim Be- und Entladen haben?

Nach den Sicherheitsvorgaben der DGUV Regel 108-006 darf die Steigung oder Neigung einer Überladebrücke im Betrieb maximal 12,5 % (ca. 7 Grad) betragen. Eine flachere Rampe erhöht die Sicherheit und schont die Fahrwerke der eingesetzten Flurförderzeuge beim Überfahren der Ladebrücke.

Was ist der Unterschied zwischen einer Überladebrücke mit Klappkeil und einer mit Vorschub?

Früher waren Überladebrücken zumeist mit Klappkeil (Swing Lip) ausgestattet. Dabei klappt die Lippe nach dem Heben der Plattform aus. Nachteil: es braucht einen immer gleichen, starren Abstand zwischen Lkw und Gebäude. Eine Überladebrücke mit Teleskopvorschub bietet hingegen eine stufenlos ausfahrbare Lippe, was ein präzises Aufsetzen auf der LKW-Ladefläche ermöglicht, d.h. der Abstand von Lkw zu Gebäude kann flexibel überbrückt werden. Auch bei einem leichten Wegrutschen des Lkw kann einfach nachjustiert werden. Daher ist dies seit vielen Jahren bei Arnold Verladesyteme der Standard.

Wie berechnet man die richtige Länge für eine neue Überladebrücke?

Die Länge der Überladebrücke wird durch den maximalen Höhenunterschied zwischen der festen Rampe und der LKW-Ladehöhe bestimmt. Um die zulässige Steigung von 12,5 % nicht zu überschreiten, teilt man den Höhenunterschied durch 0,125 und erhält die erforderliche Mindestlänge. Jedoch sorgt eine längere Ladebrücke für einen flacheren Winkel und sichereres Verladen, weshalb Arnold Verladesysteme dies immer empfiehlt, soweit der Platz dies erlaubt.

Ist die Nachrüstung einer Überladebrücke in ein bestehendes Gebäude möglich?

Ja, die Nachrüstung moderner Verladetechnik ist fast immer möglich. Wenn für die Überladebrücke kein Grubeneinbau in der bestehenden Betonplatte gewünscht ist, bietet Arnold Verladesysteme entweder eine Schwenkbrückeoder Verladebrücke an, die an der Rampenkante befestigt werden und in Ruheposition senkrecht stehen, oder eine Vorsatzplattform bzw. Vorsatzschleuse. Hierbei wird eine Anpassrampe in einem Stahlgestell vor das Gebäude gesetzt.

Welche Tragkraft (Nennlast) sollte eine Überladebrücke für Gabelstapler haben?

Die Standard-Nennlast bei ARNOLD Anpassrampen liegt bei 60 kN (6 Tonnen). Diese Tragkraft ist für die meisten Einsätze mit Elektro-Hubwagen und Gabelstapler ausreichend. Bei extrem schweren Gütern oder hoher Umschlagfrequenz an der Rampe empfehlen wir jedoch eine verstärkte Ausführung mit 100 kN (10 Tonnen) Traglast. Es sind auch Sonderausführungen bis 200 kN möglich. Die in Ruheposition senkrecht stehenden Überladebrücken, wie Verladebrücken aus Aluminium, haben Tragkräfte von zumeist 30 bis 50 kN.

Wie oft muss eine Überladebrücke gemäß DGUV gewartet werden?

Gemäß den geltenden Unfallverhütungsvorschriften (UVV) muss jede Überladebrücke mindestens einmal jährlich durch eine befähigte Person geprüft werden. Diese regelmäßige Wartung der Hydraulik und Mechanik stellt die Betriebsbereitschaft der Verladetechnik sicher und beugt teuren Ausfällen an der Rampe vor. Arnold Verladesysteme bietet dies deutschlandweit an.